Früher mussten sich die Freestyler gefallen lassen, als Trickskifahrer verunglimpft zu werden. Heute sieht das ganz anders aus.

Als anerkannte Ski-Disziplin werden sowohl Weltcup und Weltmeisterschaften gefahren und seit 1992 ist Freestyling sogar olympisch. Es umfasst fünf Geschicklichkeitsdisziplinen, wo Freestyler über Buckelpisten fahren (engl. Moguls), über eine Sprungschanze springen (engl. aerial) und in einer Halfpipe Sprünge und Tricks zeigen müssen. Beim Skicross matchen sich zwei Fahrer direkt im KO-System, wobei der Parcours Steilkurven, Sprünge, Wellen und weitere Elemente enthält, die die Geschicklichkeit der Fahrer herausfordern.

Für Profis von morgen oder für ambitionierte Skiläufer und Snowboarder, die das Feeling kennenlernen möchten, werden Freestyle Workshops am Kitzsteinhorn angeboten.

Professionelle Coaches stehen zur Seite und zeigen, wie's geht: Nose Rolls, Tail Rolls, Drehungen, Switch-Riding, Powder-Riding, Jumps, Grabs und Airs. Neben dem Spaß wird besonders auf die individuelle Sicherheit und Pistenregeln beim Freestyling eingegangen.

Die Teilnehmer selbst müssen lediglich das notwendige Equipment, wie Twin-Tip Ski oder Freestyle-Snowboards, Helm und Rückenprotektor mitbringen. Es besteht auch die Möglichkeit, das benötigte Material zu leihen.

Der Preis für einen Ein-Tages-Workshop beläuft sich auf € 60, Drei-, Vier- und Fünftages-Packages inklusive Verleih der Ausrüstung kosten ab € 239 pro Person (unter 16 Jahre ab € 199). All-inklusive-Pauschalen mit Übernachtung mit Halbpension, Liftkarte und Trainer sind ab € 485,-- zu haben.

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